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Die Gestaltung von videogestütztem Hybrid- und Fernunterricht

Ein Anforderungskatalog für und eine Evaluation von Videokonferenztools für die digitale Hochschullehre

Kurzbeschreibung des Projektes

Nicht erst seit der Corona-Krise ist die Digitalisierung der (Hochschul-)Bildung in aller Munde. Insbesondere Videokonferenztools ermöglichen eine räumliche und zeitliche Flexibilisierung des Unterrichts und ergänzen das Spektrum an Unterrichtssettings. Mit der einschneidenden Pandemie ist der Einsatz solcher Werkzeuge sprunghaft angestiegen und Fernunterricht auf der Tertiärstufe zum Alltag geworden. Der Bedarf an praxistauglichen und benutzerfreundlichen Videokonferenztools für die digitale Hochschullehre ist offensichtlich. In diesem Projekt fokussieren wir auf die dafür notwendigen Videokonferenztools. Grundsätzlich richten sich an diese Formen der digitalen Lehre dieselben Erwartungen hinsichtlich der Unterrichtsqualität und der Lernwirksamkeit wie an Präsenzunterricht: Der Unterricht soll «gut» sein. Unser Ziel ist es, Leitlinien herauszuarbeiten, wie sich guter Unterricht per Videokonferenztool durchführen lässt und mithilfe von Best Practice Beispielen die Digital Skills der Dozierenden zu fördern.

Im Rahmen dieses Projekts werden wir die praktischen Anforderungen an ein Videokonferenztool für die Hochschullehre eruieren, welche eine gute und didaktisch flexible Unterrichtsgestaltung ermöglichen und unterstützen. Dazu wird ein theorie-, erfahrungs- und erwartungsgeleiteter Anforderungskatalog erstellt werden, der die didaktische, die informatisch-technische und die User Experience (UX) Sichten zusammenführt. Dieser Katalog dient hauptsächlich der breiten Evaluation bestehender Videokonferenztools. Er wird aber perspektivisch auch für die gezielte Weiterentwicklung von Videokonferenztools verwendet werden (was im Rahmen eines weiteren, nicht durch diese PgB-Gelder finanzierten Kooperationsprojekts geleistet werden wird). Konkret geht es um folgende Fragestellungen:

  1. Wie können Kriterien guten Unterrichts, die sich bislang nur auf Präsenzunterricht beziehen, auf Fern- und Hybridunterricht übertragen und ggf. angepasst werden?
  2. Welche weiteren Kriterien guten Unterrichts ergeben sich spezifisch für den Fern- und Hybridunterricht, ausgehend von den Möglichkeiten, die aktuelle Videokonferenztools bieten?
  3. Welche Anforderungen stellen mögliche neue Hochschulunterrichtsformen und -settings an Videokonferenztools?
  4. Welche existierenden Videokonferenztools sind für welche Settings sowohl aus didaktischer, technisch-informatischer und UX Sicht geeignet, um gute digitale Lehre leisten zu können?

Letztlich entsteht als Hauptergebnis ein Leitfaden für Dozierende und Hochschulen, der einerseits aufzeigt, welche Unterrichtssettings derzeitige Videokonferenztools ermöglichen (inklusive Best Practices), und andererseits eine Übersicht über die Möglichkeiten aktueller Videokonferenztools bietet.

Beteiligte Hochschule(n)

Hochschule Luzern (HSLU)
Pädagogische Hochschule Schwyz (PHSZ)

Projektteam

Lennart Schalk, PHSZ, (Projektleitung)
Eckart Zitzler, HSLU, (Projektleitung)
Marcel Uhr, HSLU
Marco Longhitano, PHSZ
Roland Christen, HSLU
Tim Schmid, HSLU
Melissa Beck, HSLU
Nicolai Ruh, HSLU

Kontaktmöglichkeiten

Lennart Schalk, PHSZ
Tel.: 041 859 05 28
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Eckart Zitzler, HSLU
Tel.: 041 757 68 31
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Projektdauer

1. Juni 2021 bis 31. Mai 2023

Weiterführende Informationen / Links

Image by Hatice EROL by pixabay.com

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